ZukunftsStimmen 2019

Bass-Bariton Alexander Grassauer ist Elīna Garančas Stimme von morgen

84 junge Künstlerinnen und Künstler hatten sich für die Nachwuchsinitiative „ZukunftsStimmen“ von Elīna Garanča, Karel Mark Chichon und Impulsgeber und Mitinitiator Raiffeisen, die letzten Herbst erstmals gestartet wurde, beworben. 24 von ihnen wurden zum finalen Vorsingen in die Wiener Staatsoper eingeladen, um sich der Jury, bestehend aus Elīna Garanča, Karel Mark Chichon und dem Künstleragenten Erich Seitter, zu stellen. Das Jury-Ergebnis fiel einstimmig aus: Sieger der Initiative 2019 ist der erst 22-jährige Bass-Bariton Alexander Grassauer. Ihm winken neben Auftritten bei den sommerlichen Klassik-Open Air Konzerten in Göttweig und Kitzbühel sowie bei einem weihnachtlichen Gala Concert in Gran Canaria unter der Leitung von Karel Mark Chichon auch ein attraktives Preisgeld vom Projektpartner Raiffeisen.

Ein Charisma, das man nicht beschreiben kann

„Das Gesamte muss stimmen: die Stimme, die Ausstrahlung, die Persönlichkeit. Alles muss echt und authentisch sein, es geht um einen äußeren Eindruck, der ehrlich und von innen kommt - ein Charisma, das einen sofort packt und das man fühlt, aber nicht beschreiben kann.“

So erklärt Elīna Garanča, worauf sie bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in der finalen Runde ihrer Nachwuchsinititative „ZukunftsStimmen“ besonders geachtet hat. All das haben der Sieger, Alexander Grassauer, aber auch die Plätze zwei (Rafael Fingerlos) und drei (Franziska Elkins und Christoph Filler) neben ihrem herausragenden stimmlichen Können mitgebracht. Und zwar, ergänzt Karel Mark Chichon: „alles mit einer inneren Gelassenheit und Entspanntheit. So wird stimmliches Potential vermittelt, so werden Menschen, die in die Oper oder ins Konzert kommen, auf angenehme Weise unterhalten.“

Fotos: © Katharina Schiffl

Video 2019